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Regel: Unbewegliches Hemmnis

Frage:

Ein Spieler spielt auf der Bahn 10 seinen 2. Schlag in Richtung des Herrenabschlags der Bahn 9, und der Ball kommt unter dem Abfallbehälter bei der Bank zur Ruhe. Wie ist das korrekte Verfahren der Erleichterung?

Antwort:

Das hier beschriebene Verfahren kann an allen Stellen angewendet werden, bei denen ein unbewegliches Hemmnis den Spieler behindert. Dazu gehören z.B.:

  • die Schutznetze an den Spielbahnen 1, 3, 5, 9, 10 und 18 (zum richtigen Verhalten am  Schutznetz hinter dem Grün der Bahn 5 siehe eigene Regelauslegung),
  • Bänke, Abfallkörbe, Abschlagtafeln, Schutzhütten, Strommasten,
  • Wege und Straßen mit künstlicher Oberfäche,
  • Pfähle zur Markierung eines Wasserhindernisses, sofern sie nicht beweglich sind (Achtung: Erleichterung darf nicht in Anspruch genommen werden, wenn der Ball in einer Penalty Area liegt!).

Nicht zu den unbeweglichen Hemmnissen gehören alle Pfähle und Zäune, die Aus kennzeichnen (diese dürfen auch nicht entfernt werden!)

Erleichterung von einem unbeweglichen Hemmnis darf genommen werden, wenn der Ball darin oder darauf liegt, oder wenn des Spielers Standposition oder sein Schwung dadurch behindert sind.

In unserem Beispiel liegt der Ball im Gelände (also nicht in einem Bunker, auf dem Grün, im Abschlagbereich oder in einer Penalty Area). Bezugspunkt ist der nächstgelegene Punkt vollständiger Erleichterung. Der Erleichterungsbereich ist die Zone innerhalb einer Schlägerlänge um den Bezugspunkt, aber mit den Einschränkungen, dass

  • der Erleicherungsbereich ebenfalls im Gelände liegen muss,
  • der Erleichterungsbereich nicht näher zum Loch liegen darf als der Bezugspunkt,
  • und vollständige Erleichterung von jeglichen ungewöhnlichen Platzverhältnissen gegeben sein muss.

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