Hauptmenü
Willy Schniewind 2018- Knapp an der Sensation gescheitert
18. Juni 2018 - Maurits PetterWilly Schniewind 2018- Knapp an der Sensation gescheitert

Am 03. Juni fanden die Willy Schniewind Meiterschaften im Golfclub Siegen Olpe statt. Unseren Golfclub Gut Berge vertraten dabei: Jens Wilke, Frank Vocke, André Vaupel, Luc Majewski, Konstantin Meier, Robin Rüping und Maurits Petter. In Abwesenheit unseres Captains Andrew Röhre übernahm Jens das Amt, dem man einen guten Job attestieren konnte. Unsere Kontrahenten kamen vom GC Gimborner Land, Golfrange Dortmund, GC Gut Neuenhof, GC Siegen Olpe und dem Bochumer GC.

Letztgenannten Club kennen wir noch gut aus dem letzten Jahr, da wir die Jungs aus Bochum in unserer Liga hatten und daher über die Spielstärke im Bilde waren. Ein Blick auf die Startliste sollte unsere Vermutung bestätigen, da sich die Handicaps der Bochumer Jungs zwischen +1 und -1 bewegten. Lediglich ein Nachwuchsspieler hatte ein Handicap von -5.

Der Spielmodus der Willy Schniewind Meisterschaften ist einmalig im Jahr und hat nichts mit dem Ligabetrieb zu tun. Zunächst spielen die sechs Mannschaften eine Runde Zählspiel, sodass auf Grundlage der Schlagzahl die Clubs zwischen dem ersten und sechsten Platz positioniert werden. Im Anschluss folgt ein Lochwettspiel, wobei der Erstplatzierte gegen den Zweitplatzierten um den Aufstieg spielt, während die restlichen Clubs um den Ligaverbleib beziehungsweise den Abstieg spielen.

Nach einer kurzen Mittagpause fing das Rechnen an und wir machten uns Hoffnungen, eine gute Position einnehmen zu können. Völlig unerwartet landeten wir mit einem Teamergebnis von 49 über CR auf dem zweiten Platz hinter den Bochumer Jungs und ließen dabei sogar die Heimmannschaft aus Siegen Olpe hinter uns.

Erwähnenswert ist dabei die Tatsache, dass wir diese Leistung ohne eine Proberunde hinlegten. Der Bochumer GC reiste hingegen einen Tag eher an, um den Platz kennen zu lernen und dem morgendlichen Stress zu entgehen, was sich auch im Ergebnis von 20 über CR wiederspiegelte.

Damit spielten wir zum ersten Mal um den Aufstieg mit, was einer kleinen Sensation gleichkam. Im Lochwettspiel konnten wir folglich befreit aufspielen, da wir unsere Erwartungen übertroffen hatten. Bei sechs zu spielenden Einzeln brauchte man mindestens 3,5 Punkte für den Aufstieg. Einen Punkt gab es für einen Sieg, einen halben Punkt hingegen, wenn das Match geteilt wurde. Schnell gingen die Bochumer mit 3:0 in Führung. Erwähnenswert ist dabei das Lochwettspiel zwischen Konni und seinem Kontrahenten. Konni musste sich nach 13 Löchern geschlagen geben, obwohl er nur 3 über Par lag, aber sein Widersacher mit Plushandicap lag zu diesem Zeitpunkt schon 3 unter Par. Damit fehlte Bochum ein halber Punkt zum Aufstieg, den wir aber nicht so leicht herschenken wollten.

Luc lieferte sich gegen seinen Kontrahenten ein Duell auf Augenhöhe, das er am letzten Loch für sich entscheiden konnte. Dabei legte er auf dem 160 Meter langen Par 3 seinen Abschlag wenige Zentimeter ans Loch; diesem Druck konnte sein Kontrahent nicht standhalten, sodass der erste Punkt für uns eingefahren werden konnte. Damit mussten André und Maurits punkten, um wenigstens in ein Stechen zu kommen. Maurits setzte sich am letzten Loch gegen seinen Lochspielgegner durch, so dass alle Augen auf André gerichtet waren, der sich gegen eine Spielerin mit Plushandicap bewähren musste. Zwischenzeitlich lag er sogar drei auf, jedoch holte seine Kontrahentin wieder auf. Trotz starker Leistung konnte unser Lefti sein Match ´nur´ teilen, sodass wir uns mit dem zweiten Platz begnügen mussten. Nichtsdestotrotz waren wir uns alle einig, dass wir eine starke Mannschaftsleistung gezeigt hatten und unsere Chance im nächsten Jahr nutzen wollen!

Daher auch nochmal unsere Glückwünsche nach Bochum zum verdienten Aufstieg! Nun werden wir uns wieder auf den Ligaalltag konzentrieren, wo wir demnächst in Dortmund gastieren.